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Flüchtlingsarbeit in Niendorf

Ein Lächeln im Gesicht….

...... sagt oftmals mehr als tausend Worte!

Wir konnten nach unserem ersten Ausflug mit den Bewohnern der Zentralen Erstaufnahme (ZEA) nicht nur ein Lächeln, sondern ein Strahlen in den Gesichtern finden!

Am 12. April fand der erste Ausflug zum Abenteuerspielplatz im Niendorfer Gehege statt. Wir, das Team von der Gruppe „Ausflüge mit Kindern“, waren schon sehr gespannt: Wie wird unser Angebot angenommen? Verstehen uns die Flüchtlinge überhaupt? Wie viele Leute kommen mit?

Sämtliche Sorgen erwiesen sich als unbegründet, denn schon am Eingang warteten viele Kinder aufgeregt darauf, dass es endlich losging. Der Ausflug wurde im Vorfeld fleißig publik gemacht und am Ende waren es ca. 80 Personen – Kinder mit ihren Eltern und Geschwistern, alleinstehende Männer und Frauen – die mit uns ins Niendorfer Gehege gegangen sind.

Viele konnten ein paar Brocken Deutsch, einige wiederum sprachen unsere Sprache bereits sehr gut, andere konnten ein wenig Englisch. Die sprachliche Barriere war niedriger als zuerst angenommen. Und im Zweifel unterhielt man sich „mit Händen und Füßen“; Kommunikationsprobleme gab es an diesem ersten Ausflug kaum.

Erstes großes Highlight war für Alle das Wildgehege. Kurz darauf wurde der Spielplatz geentert: Die Kinder stürmten zur Rutsche und zum Klettergerüst, die Frauen fanden sich zum Volleyballspielen zusammen, die Männer kickten eine Runde Fußball, einige Jugendliche ließen die Frisbee fliegen und der Rest fand sich an den Tischen und der Picknickdecke ein. Für Getränke hatte das Sozialmanagement der ZEA gesorgt und die mitgebrachten Kekse waren schnell gegessen.

Nicht alle Kinder waren so neugierig und sind auf dem schnellsten Weg zur Rutsche gerannt. Einige hielten sich schüchtern im Hintergrund. Doch ein aufmunterndes Lächeln, eine hingereichte Hand und die Geste, dass man zusammen rutschen geht, hat dazu geführt, dass am Ende auch diese Kids freudestrahlend zu ihren Eltern zurück gelaufen sind.

Viel zu schnell mussten wir wieder den Rückweg antreten. Mit einem lauten „Dankeschön“, „Tschüss“, vielen winkenden Händen und strahlenden Gesichtern wurden wir Ehrenamtlichen verabschiedet. Nicht nur die Bewohner der ZEA freuen sich schon auf die nächsten gemeinsamen Aktivitäten, auch wir sind mit einem Lächeln im Gesicht nach Hause gegangen!

Mitglieder des Ehrenamtlichen-Teams